Knoblauch und seine Wirkung

Die meisten Menschen assoziieren Knoblauch mit gutem Geschmack beim Essen - aber mit duftenden Nachwirkungen für die Mitmenschen. Dabei kann die kleine Knolle weitaus mehr, als nur gut zu schmecken.

Knoblauch und seine Wirkung Knoblauch und seine Wirkung (© Es75 - Fotolia.com)

Bereits Hippokrates und Dioskurides setzten sie als Naturheilmittel gegen Alterserscheinungen und als Universalmittel ein. Heute ist die Wirkungsweise von Knoblauch wissenschaftlich bestätigt und so kommt das Gewächs als Mittel gegen Bluthochdruck, Husten oder einen erhöhten Cholesterinspiegel zum Einsatz. Zudem ist es ein wichtiges Heilmittel bei einer gestörten Darmflora.

Die Wirkstoffe des Knoblauchs

Knoblauch enthält Allicin und genau dieser Hauptwirkstoff zeichnet sich in Verbindung mit verschiedenen Nebenwirkstoffen durch antibakterielle Merkmale aus. Die schwefelhaltigen und ätherischen Verbindungen des Knoblauchs machen ihn zu einem effektiven Heilmittel.

Knoblauch hat entgiftende und beruhigende Eigenschaften. Dadurch ist er in der Lage, Blähungen einzudämmen und einen gesunden Stuhlgang zu fördern. Schädliche Parasiten verringern sich und die Darmflora gerät wieder ins Gleichgewicht. Dafür sorgen die Drüsen der Verdauung und die Gallenblase, denn durch Knoblauch werden sie angeregt, vermehrt zu produzieren.

Ein wirksames Mittel bei vielerlei Beschwerden

Dass Knoblauch blutdrucksenkend wirkt, ist schon lange bekannt. Es sorgt für einen besseren Durchfluss des Blutes, was zu einer Normalisierung von einem zu hohen Blutdruck führt. Sekundäre Pflanzenstoffe im Knoblauch haben einen positiven Einfluss auf einen zu hohen Blutfettwert – Stichwort Cholesterin. Somit ist die Knolle eine wirksame Waffe im Kampf gegen innere Krankheiten und sie beugt zudem der sogenannten Arteriosklerose vor, also der Gefäßverengung.

Äußerlich und innerlich anwendbar

Die Zeitschrift „Naturarzt“ berichtet in der aktuellen Ausgabe darüber, dass die Heilpflanze bei Husten eine krampflösende Wirkung zeigt. Dazu sollten fünf zerdrückte Knoblauchzehen mit fünf Teelöffeln Honig vermengt werden und dem Ganzen ein viertel Liter Wasser zugeführt werden. Alles wird nun gut vermischt und bleibt etwa zehn Minuten stehen, bevor es teelöffelweise verabreicht wird.

Äußerlich kann Knoblauch zur Desinfektion von Wunden genutzt werden. Dazu zählen auch Zahnfleischentzündungen – einfach eine frische Scheibe auf die Wunde oder auf das schmerzende Zahnfleisch legen und Bakterien werden abgetötet.

Das Magazin berichtet weiter, dass die Heilpflanze Warzen und Fußpilz effektiv bekämpft. Bei Fußpilz sollten die Betroffenen die zu behandelnden Stellen zweimal täglich mit Knoblauch einreiben. Wer seine Warze loswerden möchte, belegt sie mit einer Scheibe Knoblauch, fixiert darüber eine Mullbinde und lässt das Ganze über Nacht einwirken.

Quelle: Soneba