Klimawandel in Deutschland

Klimawandel in Deutschland

Das Wetter der letzten Wochen passt überhaupt nicht zum gemäßigten Klima Deutschlands. Brütende Hitze mit Temperaturen an die 40-Grad-Marke, Regen und Gewitter wechselte sich mit schwülwarmer Luft ab. In unserer gemäßigten Klimazone kennen wir derartige Wetterbedingungen nicht. Wetterfühlige Menschen klagen über Schlaflosigkeit, sind müde, matt und haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Auch der Kreislauf, die Atmung und die Stimmung geraten in eine gesundheitliche Schieflage.

Gesundheitsprobleme

Auf die Wetterlage reagiert jeder dritte Bundesbürger mit gesundheitlichen Problemen, wobei die Mehrzahl der Betroffenen Frauen sind. Hauptsächlich in Städten und Gebieten, in denen sich kein Lüftchen regt, sind die Notärzte im Dauereinsatz. Kreislaufstörungen und Herzbeschwerden sind neben Schmerzen der Gelenke und Muskeln die häufigsten Beschwerden. Betroffen sind meist ältere Menschen und die Personen, die dem Körper zu wenig Flüssigkeit zuführen.

Den Wetterkapriolen trotzen

Uns Menschen ist es – Gott sei Dank – nicht gestattet, das Wetter zu bestimmen. Die Wünsche sind derart unterschiedlich, dass wir selbst innerhalb einer kleinen Familie uneins wären. Für uns ist es unmöglich das Wetter zu ändern; wir können jedoch unseren Körper unterstützen, wenn das Wetter wieder einmal Saltos schlägt.

Hohe Temperaturen

Besonderes bei den hohen Temperaturen der letzten Tage sind zwei Dinge wichtig, wenn wir aus dem Haus gehen: Wasser und einen Sonnenschutz / Sonnenhut. An heißen Tagen schwitzen die Menschen. Um die verloren gegangene Flüssigkeit zu ersetzen, ist es wichtig viel zu trinken. Idealerweise greifen wir zu Wasser oder ungesüßten Kräutertees, von denen wir unserem Körper mindestens drei Liter zuführen. Um den Elektrolythaushalt auszugleichen, eignet sich Gemüse- oder Fleischbrühe.

Ungewohntes Klima

Ungewohnte klimatische Bedingungen wirken sich ebenfalls auf das vegetative Nervensystem aus. Kräutertee, Melissengeist und Honig ergeben eine Mischung, die das Nervensystem harmonisiert. Wer zu wenig trinkt, hat bald das Gefühl, er verliert den Boden unter den Füßen. Grüner Tee oder Kaffee mit Zitrone hilft Kreislauf und Nerven sich regenerieren, beispielsweise bei Föhn.

Besser schlafen mit Sauna und Co.

Eine andere Art, sich auf Wetterkapriolen vorzubereiten, ist die Abhärtung. Saunieren, Wechselduschen, Wassertreten nach Kneipp eignen sich hervorragend dafür, den Körper zu stärken. Um die wetterbedingten Einflüsse zu verringern, sind sportliche Aktivitäten an der frischen Luft eine wunderbare Variante. Ausdauersport eignet sich ebenso zum Abhärten des Organismus wie Joggen oder Radfahren. Positiv wirken sich sportliche Aktivitäten auch auf die Figur und das Körpergewicht aus.

Die eigene Einstellung

Eines der wichtigsten Dinge, mit denen wir alle Wetterkapriolen durchstehen, ist unser Optimismus. Sich über das Wetter ärgern, ist keine Lösung und in keinem Fall erfolgreich. Wer nicht über das Wetter schimpft und am Abend auf seinem Balkon oder in seinem Garten den Tag Revue passieren lässt, lebt gesünder und intensiver.