Hundekrebs vor vielen tausend Jahren entstanden

Auch Krebs bei Hunden existiert mittlerweile seit einigen Jahrtausenden.

Hundekrebs vor vielen tausend Jahren entstanden Hundekrebs vor vielen tausend Jahren entstanden (© WavebreakMediaMicro - Fotolia.com)

Es gibt keinen Tumor der so gefährlich ist wie das Sticker-Sarkom. Die meisten Hunde übertragen dieses beim Geschlechtsverkehr und mittlerweile hat es sich auf der ganzen Welt verbreitet. Durch eine Genanalyse konnte jetzt herausgefunden werden, wie alt diese Art des Krebses bereits ist.

Wahrscheinlich existiert der Tumor bereits seit 11.000 Jahren. Diese Krebsart ist wahrscheinlich die älteste Krebs-Zelllinie. Vor ungefähr 500 Jahren hat er begonnen sich um die ganze Welt zu verteilen.

Der CTVT-Tumor ist ein Krebs, welcher übertragbar ist. Überwiegend wird er beim Geschlechtsakt der Hunde übertragen und meist sind die Tumore an den Geschlechtsorganen sichtbar. Bereits im 19. Jahrhundert wurde diese Art des Krebses dokumentiert und mittlerweile kommt sie bei Hunden auf der ganzen Welt vor.

Es wollte geklärt werden wo diese Krebsart seine Abstammung hat und aus diesem Grund wurden zwei Tumore von zwei Hunden untersucht. Die Wissenschaftler schätzten diese Krebsart aufgrund dessen auf ca. 11.000 Jahre.

Der erste Träge ähnelte wahrscheinlich dem Alaskan Malamute. Die meisten wissen wahrscheinlich, dass diese Hunderasse sehr alt ist und zu den Schlittenhunden zählt. Sehr faszinierend war es für die Forscher in die Vergangenheit des Genoms zu schauen.

Der gemeinsame Vorfahre diese Hunderassen lebte vor 460 Jahren. Zu dieser Zeit begann die Globalisierung und so konnte sich die Krebsart übertragen. Die Seefahrer zu damaligen Zeiten, nahmen ihre Hunde auf ihre Entdeckungsfahrten immer mit.

Die Forscher sind fasziniert, dass ein Genom so lange Zeit überleben konnte und die Krebsart auch heute noch existiert. An einem Fossil wurde die Krebsart entdeckt und nachgewiesen.

Ein weitere bekannter übertragbarer Tumor ist der Devil Facial Tumour Disease, kurz DFTD. Dieser wurde in den 90er Jahren entdeckt und hat sich unter den tasmanischen Teufeln weit verbreitet. DFTD ist sehr aggressiv und verläuft meist tödlich. DFTD sorgt dafür, dass seine Population aussterben wird. Beim Hundekrebs ist dies nicht der Fall.