Schlafstörungen durch zu wenig Tageslicht

Wenig Tageslicht wie auch fehlende Bewegung können für unruhige Nächste sorgen.

Schlafstörungen - Mangel an Tageslicht Schlafstörungen - Mangel an Tageslicht (© Johan Larson - Fotolia.com)

Im Winter wird oftmals sehr schlecht geschlafen. Ein Grund hierfür: viel zu wenig Tageslicht und zu wenig Bewegung. Das Deutsche Grüne Kreuz hat jetzt darüber berichtet. Wer unter Schlafmangel leidet, der ist täglich müde und nachts kann nicht geschlafen werden. Abhilfe schaffen kann man hier ganz leicht: Einfach an die frische Luft raus und ein wenig spazieren gehen. Dies dürfte jeder einplanen können in seinen Tagesablauf.

Im Winter ist man sehr viel zu Hause und kaum draußen. Das Wetter spielt einfach nicht mit und in die Kälte nach draußen möchte niemand. Dem Organismus kann dies erheblich schaden, der natürliche Zeitgeber wird ihm genommen. Tageslicht ist für die Ausschüttung des Hormons Melatonins verantwortlich und dieses steuert wiederum den Schlaf-wach-Rhythmus. Wenn also nicht täglich an die frische Luft gegangen wird, dann bleibt der Spiegel des sogenannten Schlafhormons dauerhaft erhöht. Wird man also tagsüber nicht richtig wach, weil nicht an die frische Luft gegangen wird, dann kann auch nicht richtig geschlafen werden.

Rausgehen und Schlafstörungen vermeiden

Für Lebewesen in der Natur, ist die Winterzeit eine Phase der Ruhe und des Erholens, doch wir Menschen haben oftmals schwer mit Schlafstörungen zu kämpfen. Das DGK berichtete in seiner Pressemitteilung ausführlich darüber.

Die Gründe hierfür sind eindeutig die fehlende Bewegung und auch der Lichtentzug. Der Körper kann den Tag- und Nachtrhythmus nicht mehr koordinieren. Wer etwas dagegen tun möchte, der sollte regelmäßig Spazierengehen und dies auch bei kaltem und nassem Wetter. Der Körper erhält dadurch ausreichend Bewegung und Tageslicht wird dem Organismus ebenfalls zugeführt. Serotonin ist unser Wohlfühlhormon und durch einen Spaziergang wird genügend ausgeschüttet, um nachts wieder ruhig und angenehm schlafen zu können.

Tageslicht auch an düsteren Tagen zuführen

Tageslicht ist immer besser als künstliches Licht und selbst an bedeckten Wintertagen, reicht es vollkommen aus um unseren Körper zufriedenzustellen. Tageslicht hat auch an bedeckten Tagen das zehnfache von der Lichtmenge, wie geschlossene Räume zu bieten. Der Körper ist durch Tageslicht in der Lage den Schlaf-wach-Rhythmus zu koordinieren. Die Räume sollten im Winter auch nicht zu warm sein. Die Heizung herunterdrehen und das Fenster öffnen kann wahre Wunder bewirken. Die Wirkung ist sehr positiv und einem guten Schlaf steht nichts mehr im Wege.